Ostermarsch

Lübecker Ostermarsch 2017

Friedliche Zusammenarbeit statt gewaltbereite Auseinandersetzung! Abbau von Waffen statt Abbau von Sozialleistungen! Politiker zur Sicherung des Friedens verpflichten.

Krieg ist nie eine Lösung! Eine Welt des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit ist möglich!

Wir fordern:

  • Die Verringerung von Waffen und Soldaten der Bundeswehr.
  • Auslandseinsätze der Bundeswehr sind zu beenden.
  • Keine Werbung für die Bundeswehr an öffentlichen Bildungseinrichtungen wie Schulen.
  • Die Abschaffung von Atomwaffen und den Verzicht von Kriegsrobotern und Kampfdrohnen.
  • Waffenlieferungen müssen beendet und gesetzlich verboten werden.
  • Eine menschenwürdige Unterstützung von Geflüchteten.
  • Das Verbot von fremdenfeindlichen, echtsextremen und gewaltbereiten Parteien und Gruppierungen.

Krieg darf kein Mittel der Politik sein!

Weltweit rasseln Machthaber und Regierungen mit den Säbeln. In der ganzen Welt herrschen Kriege um Rohstoffe, Geld und Macht. Wir sehen mittlerweile jeden Tag Bilder von verwüsteten und erstörten Städten und Landschaften.

Krieg schafft die Voraussetzungen für neue Kriege und Gewalt.

Angeblich würde unsere Welt durch noch mehr Kriege, Soldaten und Waffen sicherer. Statt dessen jedoch werden Kriege für die eigenen Interessen missbraucht. Und so wird immer mehr Geld für Waffen ausgegeben, Atomwaffen werden modernisiert, Kampfdrohnen und Kriegsroboter eingeführt. Truppen und Panzer werden für Manöver an Grenzen verlegt, um Stärke und Macht zu demonstrieren und den Gegner einzuschüchtern. Die Bundeswehr macht in Bildungseinrichtungen wie Schulen und sogar Kindergärten, aber auch auf Ausbildungsmessen und in Arbeitsagenturen Werbung für das Töten und Sterben. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer weiter, Unstimmigkeiten und Auseinandersetzungen verschärfen sich und enden wieder in Blutvergießen und Tod. Denn Militäreinsätze und Waffenlieferungen lösen keine Konflikte nd Kriege, sondern verschlimmern sie und erzeugen nur noch mehr Krieg und Terror.

Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit!

Millionen Menschen wurden durch diese Kriege, Hass und Gewalt aus ihrem Land vertrieben oder gar durch Angriffe getötet. Auch in Deutschland suchen geflüchtete Menschen Schutz vor den grausamen Lebensbedingungen. Es wird von der „Flüchtlingskrise“ gesprochen, als wären die Menschen an der Situation in ihrem Land selbst schuld. Dabei wünschen sich alle Menschen nur ein Leben in Frieden.

Abbau von Waffen statt Abbau von Sozialleistungen.

Die Ausgaben für die Bundeswehr sollen bis 2024 von 35 Milliarden auf ca. 65 bis 70 Milliarden Euro steigen. Diese Mehrausgaben würden die Spaltung der Gesellschaft zwischen arm und reich weiter verstärken. Das Geld wird im sozialen Bereich und für Bildung dringend benötigt.

Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt!

Veranstalter: FRIEDENSFORUM LÜBECK Aufruf in einfacher Sprache von FAIRverEINEN e.V. Musikalische Beiträge: „Sich fügen heißt lügen!“ von Sokugayu (Arnika Kuff und Joachim Lützow) aus Hamburg. Sie singen selbstvertonte Texte von Erich Mühsam u Friedenslieder von Lars Horst (Gitarre und Gesang), FAIRverEINEN Lübeck Unterstützerinnen und Unterstützer dieses Aufrufes in Einfacher Sprache: FRIEDENSFORUM LÜBECK

Auftakt am Samstag, 15. April 2017 um 13 Uhr auf dem Schrangen, ab 12 Uhr Infostände

Info-Flyer
Aufruf-Flyer